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Neuigkeiten von Ostafrika

Newsletter aus Ostafrika für Januar 2010

Lieber Leser,

Sie erhalten den letzten Newsletter für Januar 2010. Viel Spass beim Lesen; wenn Sie Kommentare oder Anregungen haben schreiben Sie mir bitte: straus@kenyaonetours.com

Mit den besten Grüssen aus Ostafrika

Karl-Heinz Straus

Kenia Tourist Board erhält Preis auf der China Fair

Auf der kürzlich stattfindenden Chinesischen Trade Show wurde Kenia als drittbeste Destination von chinesischen Reisenden ermittelt. Dies ist eine große Auszeichnung und ein gutes Zeichen für den Tourismus in Kenia

Serengeti Distrikt profitiert vom Tourismus

Safari Camps und Lodges am Rande des Serengeti National Park und des Grumeti Gebietes haben ihre Einnahmen von USD 12,000 vor sechs Jahren auf über USD 150,000 gesteigert. Damit wurden auch Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung geschaffen. Trotz des Einbruchs im Jahre 2008/9 wegen der globalen Krise ist die Tourismusindustrie in Tansania zuversichtlich das 2010 volle Erholung erzielt wird.

Biotreibstoff Anbau kann Kenias Tana River Delta zerstören

Das Tana River Delta an Kenias Nordküste ist durch den geplanten Anbau von landschaften Produkten für den Export wie z.B. Biodiesel und durch den Abbau von Mineralien gefährdet. Nature Kenya (BirdLife Partner) gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung versuchen diesen Pläne zustoppen da dies zum Verlust der Lebensgrundlage von vielen tausend Menschen führen würde. Eine Untersuchung zeigt außerdem, das ein integrierter und auf die Erhaltung der Natur ausgerichtetes Konzept größere Gewinnchancen und eine Verbesserung des Lebensstandards für die lokale Bevölkerung bringt.

Virunga Vulkan ist im östlichen Kongo ausgebrochen

Mt. Nyamarugira, einer der aktivsten Vulkane im östlichen Kongo ist Anfang Januar 2010 ausgebrochen. Der Berg ist etwa 3300 m hoch und die in diesem Gebiet einheimischen Tiere, inklusive Schimpansen sind geflohen. Park Rangers beobachten den Lavafluss. Die Stadt Goma ist nur 20 km und der Lake Kivu ist nur 25 km entfernt. Allerdings ist die Stadt nicht bedroht und Touristen sind nicht gefährdet.

Kenias Behörden haben Nashorn Wilddiebe festgenommen

Der Kenya Wildlife Service hat 12 Wilddiebe verhaftet, die verdächtigt werden ein weißes Nashörn getötet zu haben um das Horn zu verkaufen. In ihrem Besitz befanden sich außerdem USD 8500 in bar und zwei Hörner. Das legt die Vermutung nahe das sich unter den Verhafteten auch Aufkäufer befinden. Kenia hatte in den siebziger Jahren einige tausend Nashörner von denen wegen der Wilderei nur noch einige hundert übrig sind.

Hoteliers in Nairobi sind zufrieden mit dem Jahr 2009

Die Auslastung der Hotels in Nairobi ist auf einem hohen Niveau, getragen von Konferenzen, Events und Incentives die etwa 20% aller Ankünfte ausmachen. Es sind bereits einige neue Hotels hinzugekommen wie das Ole Sereni am Rande des Nairobi Nationalpark und Crowne Plaza in Nairobi Upperhill. Witere Hotels sind geplant.

Vier Nashörner wurden in die Wildnis in Kenia entlassen

Zwei männliche und zwei weibliche weiße Nashörner wurden in der Ol Pejeta Conservancy freigelassen. Die Nashörner stammen vom Dvůr Králové Zoo in Tschechien und wurden in Zusammenarbeit mit Fauna & Flora International, der Ol Pejeta Conservancy, der Lewa Wildlife Conservancy, Back to Africa und dem Kenya Wildlife Service nach Kenia gebracht. Das langfristige Ziel der Umsiedlung ist es in den nächsten 20 Jahren wieder weiße Nashörner in Ostafrika anzusiedeln. Es wird erwartet das sich die Nashörner in ihrer natürlichen Umgebung erfolgreich vermehren.

Zusammenbruch der Stromversorgung in Sansibar bedroht den Tourismus

Seit Mitte Dezember 2009 ist die Stromversorgung in Sansibar unterbrochen. Das Seekabel das die Insel mit dem Festland verbinden wurde wurde zerschnitten. Hotels und andere Industrien behelfen sich derweil mit kostenintensiven Generatoren. Nach Auskunft der Sansibar der Regierung wird erwartet das die Stromversorgung gegen Ende Februar wieder aufgenommen wird.

Tansania feiert 50 Jahre Jane Goodalls Vermächtnis

In diesem Jahr werden 50 Jahre Schimpansen Research in Ostafrika gefeiert. Die bekannte britische Primatologistin, Jane Goodall hat die Grundlagen Forschung der Primaten im Jahre 1960 im Gombe Stream National Park im westlichen Tansania begonnen. Vorher hat sie mit dem berühmten Archäologen Louis Leakey zusammengearbeitet. Sie machte eine Anzahl von Entdeckungen bezüglich der sozialen Beziehungen und dem Familienleben der Schimpansen. Die jetzt fünfundsiebzigjährige Goodall gründete das Jane Goodall Institut im Jahre 1977 und bereist weiterhin die Welt um community-based Conservation zu fördern. Neben ihren vielen Auszeichnungne wurde sie auch zum UN Messenger of Peace durch Kofi Annan während seiner Amtszeit als UN Secretary General ernannt.

Kenya Airways wird am EU Emissionhandel teilnehmen

In ihrem Bemühen den Ausstoß von Treibhausgasen durch die Luftfahrt in Europa zu reduzieren müssen sich Fluggesellschaften verpflichten bis 2012 sich ein Treibhausgas Management plan vorzulegen und die damit verbundene Kompensation aufzeigen. Kenya Airways tut dies in Zusammenarbeit mit derUK Environmental Agency mit den Ziel ihr Carbon Footprint in den kommenden Jahren deutlich zu verringern. Die Gesetzgebung der EU gilt für Flüge innerhalb der EU und in die EU. Kenya Airways als führende afrikanische Fluggesellschaft hat bereits eine entsprechende Vereinbarung mit der IATA getroffen.

Die Dürre im Nairobi National Park ist vorbei – die Tierwelt in gedeiht

Nach zwei Jahren Trockenheit hat der Nairobi Nationalpark im Dezember und Januar endlich kräftigen Regen bekommen. Die Auswirkungen sind dramatisch.
Bevor der Regen fiel war kein Grashalm übrig, nur Staubwolken hervorgerufen durch die Tiere auf der Suche nach Futter. Dazu gehörten auch die Rinder Herden der Masai die sich illegal im Park aufhielten. Jetzt ist der Nairobi Nationalpark eine blühende Landschaft mit einem enormen Tierreichtum und der beste Platz in Kenia um schwarze Nashörner in der Wildnis zu sehen.

Weitere Informationen

Für weitere Informationen schreiben Sie uns bitte:
E-mail: kenyaonetours@africaonline.co.ke - safaris@kenyaonetours.com
www.kenyaonetours.de

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