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Neuigkeiten von Ostafrika

Geplante Autostraße teilt die Serengeti

Die Serengeti in Tansania und die Masai Mara in Kenia sind Teil des Serengeti Ökosystems und weltbekannt für seine riesigen Gnuherden auf den Wanderungen durch die Serengeti und Masai Mara verfolgt von den Großkatzen. Dieses Welterbe ist in Gefahr wenn die tansanische Regierung seine Planung in die Tat umsetzt und eine große Autostraße für den Lastwagenverkehr durch die Serengeti baut.

Die US$480 Mio Autostraße durch den Serengeti National Park soll Arusha, die Masai Mara und Mwanza verbinden. Die Autostraße kann zum Ende der großen Gnuwanderung führen und hätte schwerwiegende Konsequenzen für die Umwelt. Die Straße wird verhindern das die Gnus in großer Zahl die Masai und deren Weidegründe erreichen. Diese Entwicklung würde in gleichen Masse zur Reduzierung von Großkatzen und anderen Raubtieren führen. Die Konsequenzen für den Tourismus und die lokale Bevölkerung würden schwerwiegend sein.

Tourismusindustrie, Vereine und Reisende aus der ganzen Welt verlangen von der tansanischen Regierung diese Pläne zu stoppen. Umweltschutzorganisationen warnen, das die Autostraße das Serengeti Ökosystem zerstören wird da sie durch die uralten Wanderwege der Tierwelt führt. Die Frankfurt Zoological Society, einer der wichtigsten Unterstützer der Serengeti in den vergangenen 50 Jahren, befürchtet das sich die gesamte Serengeti verändert und die Artenvielfalt verschwindet. Tansania wird dadurch seinen Status als der weltweit bekanntester Nationalpark und als hochwertige Destination verlieren. Das bedeutet einen erheblichen Imageverlust und einen Rückschlag für den Schutz der Umwelt und der afrikainschen Tierwelt.

Reiseveranstalter, Vereine und jeder dem die Erhaltung der Serengeti am Herzen liegt können die Petition unterschreiben die auf der folgenden Webseite zu finden ist: http://www.savetheserengeti.org/issues/stop-the-serengeti-highway/
http://opinionator.blogs.nytimes.com/2010/06/15/road-kill-in-the-serengeti/

Mombasa hat neue Fähren

Zwei neue Fähren wurden kürzlich in Mombasa in Dienst gestellt. Sie werden die Warteschlangen und Warezeiten am Likoni Channel, die Verbindung von Mombasa zur Südküste, verkürzen.

Kenya Airways fliegt wieder Rom an

Nach einer Reihe von Jahren hat Kenya Airways Rom wieder in seinen Flugplan aufgenommen. Erhöhte Nachfrage bei Passagieren und Fracht macht diese Verbindung wieder wirtschaftlich.

Neue Flugverbindung von Masai Mara nach Migori

Safarilink bietet jetzt eine Flugverbindung von Masai Mara zum Northern Circuit in Tanzania mit Flügen nach Migori an. Migori ist in der Nähe des Grenzübergangs nach Tansania in Isebania. Die Verbindung ist vom 1. Juli bis 31. Oktober vorgesehen.

Flußpferde und Gorillas die unschuldigen Opfer der Gewaltätigkeiten in DRC

Der Konflikt in der Democratic Republic of Congo hat mehr Opfer gefordert als jeder andere Krieg seit dem 2. Weltkrieg – etwa 3,3 mio zwischen 1998 und 2002. Trotz des Friedensvereinbarung gibt es immer wieder Kämpfe von denen auch die Nationalparks betroffen sind die einige der gefährdesten Tierarten beherbergen. Park Rangers kämpfen nicht nur mit Wilderern sondern auch mit Rebellen und paramilitärischen Gruppen. Die südlichen Ufer des Lake Edward sind bekannt als Killing Fields – tausende von Flußpferden wurden hier über die Jahre abgeschlachtet. Die Zahl der Flußpferde sank von etwa 27.000 vor 20 Jahren auf nur noch 300. Schutzgebiete mit kompromissloser Bekämpfung von Wilderei sind kritisch für die Erhaltung der Waldelefanten, Gorillas und Schimpansen. Schimpansen und Elefanten sind besonders empfindlich hinsichtlich menschlicher Störungen ausserhalb des Nouabalé-Ndoki National Park, der eine wichtige Rolle für deren Überleben spielt. Der Park ist einer der wichtigsten Plätze für Schimpansen im Congo Basin mit einer der höchsten Konzentration in Zentralafrika.

Sechs schwarze Nashörner wurde in der Serengeti freigelassen

32 schwarze Nashörner werden in den nächsten 5 Jahren von Südafrika in die Serengeti in Tansania überführt. Das östliche schwarze Nashorn (Diceros bicornis michaeli) ist das gefährdeste der drei verbleibenden Arten von schwarzen Nashörnern, von denen etwa 700 in der Wildnis leben; davon weniger als 70 in Tansania. Die Rückführung wird die transnationale Serengeti-Mara Population verstärken und damit zur größten freilebenden Gruppe von östlichen schwarzen Nashörnern in der Welt machen. Die Nashörner sind die Nachkommen von Tieren die 1961 in Tsavo in Kenia gefangen und nach Südafrika gebracht wurden. Während der letzten sechzig Jahre ist die Zahl der schwarzen Nashörner in Afrika um 90% zurückgegangen. 1970 gab es 60.000 schwarze Nashörner und 1993 ist die Zahl durch Wilderei auf weniger als 2.300 zurückgegangen.

Kenya verbessert seinen Rang in globalem Tourismus

Kenia ist gemäss der International Congress & Convention Association (ICCA) die viertbeste Destination für Meetings und Conventions in Afrika nach Südafrika, Egypten und Morocco. Im Rankings von 2009 erreicht Kenia Position 60 nach 623 in 2008.

Fly540 weitet sein Domestik Network in Kenia aus

Fly540 fliegt nun auch Kakamega in Western Kenya neben Eldoret, Kitale and Kisumu an. Fly540 fliegt mit Beechcraft 1900 oder eine Bombardier Dash 8.

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